Thomas Theodor Heines „Friedenskuß“ - Der Versailler Vertrag als Friedensdiktat

Jakob Grochowski

Abb. 1: Thomas Theodor Heine, Der Friedenskuß, in: Simplicissimus 08.07.1919, Heft 15, S. 189. 
© Institut für Kunstgeschichte


Mit dem Werk „Friedenskuß“ (Abb. 1) karikiert Thomas Theodor Heine 1919 einen in der Geschichte der Friedensabschlüsse besonders herausstechenden Friedensvertrag, der sich in vielerlei Hinsicht als höchst problematisch erwies: Der Versailler Vertrag von 1919. In der Geschichtsschreibung wird der Versailler Vertrag selten als bloßer Siegfrieden bezeichnet, es fallen Begriffe wie, Karthagischer Frieden, Friedensdiktat oder Diktatfrieden. Die Inszenierung und Abhaltung dieser Friedensverhandlungen nach dem ersten Weltkrieg sind mit einer Vielzahl von Symbolen und Gesten der Demütigung aufgeladen und fanden nicht umsonst an einem bedeutungsvollen Ort der deutsch-französischen Geschichte statt. Mit der Karikatur „Friedenskuß“ wird ein Kommentar zu diesem Ereignis geliefert, der von deutscher Seite aus stammt und das Klima in der deutschen Bevölkerung bezüglich des Vertrages wiederspiegelt.

Der Versailler Vertrag
Der Versailler Vertrag wurde im Rahmen der Pariser Friedenskonferenz, die vom 18. Januar 1919 bis zum 21. Januar 1920 andauerte, ausgehandelt und am 28. Juni 1919 von Mitgliedern der deutschen Delegation unterzeichnet. Die Friedensverhandlungen knüpften an einen von allen Kriegsbeteiligten festgelegten Waffenstillstand, im Jahr 1918, an. Die Hauptakteure bei der Erstellung des Versailler Vertrages waren die Staatsoberhäupter der Siegermächte Großbritannien, Frankreich, die Vereinigten Staaten von Amerika und Italien.
Die Friedensverhandlungen zeichneten sich vor allem durch die strengen Auflagen und Forderungen der Siegermächte und durch ein kaum vorhandenes Mitspracherecht der deutschen Delegation aus. Die Siegermächte hatten bei den Friedensauflagen zum Teil gegensätzliche Interessen. So verfolgte der amerikanische Präsident Wilson mit seinem 14-Punkte-Plan eine Friedenspolitik, die dem deutschen Volk durchaus entgegenkommen wäre. Frankreichs Regierung indessen wollte Deutschland militärisch und wirtschaftlich möglichst stark schwächen. Zu den Auflagen, die letztlich von Deutschland gefordert wurden, gehörten Gebietsabtretungen, ein stark eingeschränktes Militär, das Zugeständnis der alleinigen Kriegsschuld und hohe Reparationskosten.[1]
Neben den umfangreichen Forderungen wurden die Friedensverhandlungen zu einem Großereignis inszeniert, dass die Deutschen als Verlierer des Krieges demütigen sollten. Zu diesem Zweck wurde eine Vielzahl von symbolischen Handlungen und Gesten durchgeführt. So erinnerten der Ort und das Eröffnungsdatum der Friedensverhandlungen an ein prägendes Ereignis im deutsch-französischen Verhältnis: Am 18. Januar 1871 wählte das Deutsche Reich während der Belagerung von Paris den Spiegelsaal von Versailles als Austragungsort der Kaiserproklamation des preußischen Königs Wilhelm I. – eine große Schmach für die Franzosen, die für das Verhältnis zu Deutschland prägend bleiben sollte.[2] Im Rahmen der erneuten Versailler Begegnung 1919 wurde der erste Vertragsentwurf der deutschen Delegation am 7. Mai 1919 vorgelegt, und am 28. Juni 1919 wurde der Versailler Vertrag schließlich, vor den Augen von etwa tausend Zuschauern und einer Vielzahl an Presseleuten, unterschrieben. Das Gemälde „The Signing of Peace in the Hall of Mirrors“ von William Orpen aus dem Jahr 1919 zeigt, wie die Unterzeichnung des Friedensvertrages am 28. Juni höchstwahrscheinlich vollzogen wurde (Abb. 2). William Orpen wurde als offizieller Maler zur Unterzeichnung eingeladen, um diese in Form eines Gemäldes zu dokumentieren. Der gewählte Bildausschnitt zeigt bis zur Decke das prunkvoll ausgestattete Innere des Spiegelsaals. Im unteren Teil des Bildes sind die anwesenden alliierten Mächte hinter einem langen Tisch zu sehen, davor die beiden deutschen Delegationsmitglieder Dr. Johannes Bell und Hermann Müller. Sie sitzen an einem kleinen Holztisch und unterschreiben den Vertrag unter den wachsamen Blicken der Anwesenden. Das ganze Geschehen wird von der Inschrift „Le Roy Gouverne par lui même“ („Der König regiert allein“) gekrönt, die Teil der Deckenausmalung unter Ludwig XIV. war, die jedoch hier nochmals die kompromisslose Übermacht der Alliierten gegenüber den Deutschen unterstreicht.[3]


Abb. 2: William Orpen, The Signing of Peace in the Hall of Mirrors, Versailles, 28 June 1919, 1919, 
Öl auf Leinwand, 152,4 x 127 cm, London, 
Imperial War Museum. © gemeinfrei

Der französische Premierminister Clemenceau, der die Vertragsunterschreibung leitete, ließ als zusätzliche Demütigung für die deutschen Delegierten Müller und Dr. Bell fünf Soldaten mit schweren Entstellungen in der Nähe des Tisches zur Vertragsunterzeichnung Position einnehmen. Dies war eine wirksam inszenierte Zurschaustellung der Kriegsfolgen, die Deutschlands Schuld an dem Krieg vorführen sollte.[4] Anstelle einer Reihe von Verhandlungsgesprächen, beschränkten sich die Verhandlungen zwischen Deutschland und den Siegermächten auf die Übergabe und die Unterzeichnung des Vertrages, bei der die Delegation Deutschlands kaum Mitspracherecht hatte und dessen Unterzeichnung unter Androhung der Besetzung Deutschlands stattfand. Der unterschriebene Friedensvertrag wurde von einem Großteil der deutschen Bevölkerung als ein aufgezwungener Frieden angesehen, der als eine Ungerechtigkeit wahrgenommen wurde und für großen Unmut sorgte.[5] Zu Recht fasste der französische Marschall Foch den Vertrag mit den Worten zusammen: „Das ist kein Frieden. Das ist ein zwanzigjähriger Waffenstillstand“.[6]

„Friedenskuß“
Kehren wir zurück zur Karikatur „Friedenskuß“ (Abb. 1). Der Mitbegründer und Karikaturist der Satirezeitschrift Simplicissimus Thomas Theodor Heine hat allgemein mit seinen Karikaturen das Bürgertum, die wilhelminische Regierungszeit, die Regierungsbeamten und den Militarismus kritisiert und prägte mit seinem Zeichenstil maßgeblich die Zeitschrift.[7] Dementsprechend kam es während der Verlagsgeschichte oft zu Konflikten mit dem Staatsapparat. Aufgrund staatskritischer Inhalte wurden Ausgaben verboten und konfisziert, und es kam zu strafrechtlichen Verfolgungen; so musste Heine beispielsweise wegen Majestätsbeleidigung eine Haftstrafe absitzen. Schließlich kam Heine während der NS-Zeit aufgrund seiner Karikaturen auf die Verhaftungsliste der Gestapo und floh nach Schweden, wo er bis zu seinem Tod lebte.[8]
Seine Karikatur „Friedenskuß“ schmückte das Titelblatt der Simplicissimus Ausgabe Nummer 15 vom 8. Juli 1919 (Abb. 1). Die Darstellung, die den für Heine typischen flächenhaften und konturlastigen Gestaltungsstil trägt, zeigt zwei Gestalten, die miteinander agieren, und zwar nicht, wie es der Titel vermuten lassen würde, in Form eines Kusses, sondern in Form eines brutalen Gewaltaktes. Dabei stellt sich die Frage, welche Positionen, Parteien oder Personen die beiden Gestalten verkörpern.
Typischerweise werden in anderen Karikaturen zum Versailler Vertrag die Siegermächte des Krieges und Deutschland als Verlierer, und je nach politischer Position, als Opfer oder als Schuldige dargestellt. Dabei wird im Weiteren deutlich, dass Heines Werk ein gewisses Deutungsspektrum zulässt und es nicht vollkommen klar ist, wer oder was personifiziert wird.
Auf der linken Seite ist eine unbekleidete bestienhafte Gestalt, die sich durch ihre animalischen Attribute auszeichnet. Mit ihren Hörnern, Reißzähnen und dem Schwanz erinnert sie an ein dämonisches Wesen, das der anderen Figur körperlich weit überlegen ist. Mit seinen Attributen, die vor allem animalische Triebhaftigkeit und Gewalt ausstrahlen, stellt diese Gestalt, in seinem Körperbau und seiner Wirkung, einen starken Kontrast zur Frauenfigur dar. In großem Kontrast steht dem dämonischen Wesen also die grazile, bekleidete und engelsgleiche Gestalt gegenüber.
Die Frauengestalt trägt ein antik wirkendes Gewand und ist des Weiteren mit Engelsflügeln und einem Palmwedel ausgestattet. Dank dieser Attribute und dem Titel der Karikatur kann es sich bei der Frauenfigur um die aus der römischen Mythologie stammende Personifizierung des Friedens, Pax, handeln. Man könnte sie aber auch als die geflügelte Siegesgöttin Viktoria deuten, doch im Kontext des Versailler Vertrages ist es wahrscheinlicher, dass Heine eine Form von Figur nutzte, die stellvertretend für den Frieden oder die Friedensbemühungen stand, um den Vertrag als Friedensschluss zu kommentieren bzw. um zu betonen, um was für eine Friedensform es sich bei dem Versailler Vertrag handelte.
Von der linken Seite her umschlingt die Bestie in einer Vorwärtsbewegung den Körper der Frau. Mit beiden Armen greift sie nach ihren Haaren und Flügeln und zerrt ihren Körper und Kopf nach hinten, um seine Reißzähne in ihre Kehle zu bohren. Im Todesgriff der Bestie ist die Frauengestalt zwar jeglicher Bewegungsmöglichkeit beraubt, dennoch versucht sie Haltung zu bewahren und reckt schmerzverzerrt die Palme als Friedenssymbol in die Höhe. Möglicherweise hatte die weibliche Friedensfigur eine Annäherung mit Gruß oder Umarmung versucht und wurde dann in einem Akt der Gewalt eingenommen, der wohl ihren Tod bedeuten wird. Von einer hinterlistigen Attacke überrumpelt, endet dieser Annäherungsversuch in einem Gewaltakt. Die für den Frieden einstehende Frauengestalt wird zu einem bloßen Beuteopfer, der Bestie zum Fraß vorgeworfen. Das Zusammentreffen der unbekleideten und augenscheinlich unzivilisierten Bestie mit der engelsgleichen, an die antiken Mythen erinnernde Frauengestalt lässt sich folgendermaßen deuten: Der zum Biss umgewandelte Friedenkuss steht für den Versailler (Friedens-)Vertrag. Friedliches Miteinander und kulturelle Errungenschaften fallen Rachsucht und Gewalt zum Opfer. So könnte der zum Biss umgestaltete Friedenskuss als ein Akt gesehen werden, der den idealisierten Frieden, als Zeugnis zivilisatorischen Fortschritts auf primitive und barbarische Weise zerstört. Auf diese Weise würde Heine den Versailler Vertrag als einen Rückschritt darstellen, der den gerechten Frieden als kulturelle Errungenschaft mit den Füßen tritt und niedere Instinkte zulässt.
Die Dramatik der Karikatur Heines liegt nicht zuletzt im Widerspruch zwischen Titel und Dargestelltem. Der Titel „Friedenskuß“ impliziert ein Zusammentreffen zweier Parteien, das in einem Kuss münden soll. So fände im Idealfall ein respektvoller Umgang während der Friedensverhandlungen seinen krönenden Abschluss im Friedenskuss, der beide Kriegsparteien wieder auf Augenhöhe bringt. In seiner Karikatur verwandelt Heine dieses Motiv des Kusses in einen Gewaltakt, der die Friedfertigkeit der anderen Partei ausnutzt und seine Überlegenheit nutzt, um die unterlegene Partei zu töten. Auf die Versailler Friedensverhandlungen bezogen, verdeutlicht diese Karikatur die rücksichtslose Ausnutzung der Ungleichheit zwischen Sieger und Verlierer des ersten Weltkrieges. So nutzen die Siegermächte ihre Position nicht nur zu ihrem Vorteil aus, gleichzeitig vernichten sie jegliche Bemühungen zu einem tatsächlich friedlichen Vertragsschluss.
Der Titel „Friedenskuss“ und die Ähnlichkeit der Frauenfigur zu einer Pax lassen eine weitere Deutungsmöglichkeit zu, bei der sich Heine vielleicht von allegorischen Darstellungen der Pax und Justitia inspirieren ließ. Das Aufeinandertreffen beider Figuren als Personifikationen soll die Einheit von Frieden und Gerechtigkeit symbolisieren. Diese Darstellungen zeichnen sich insbesondere durch die Annäherung beider Figuren aus, die oft in einer Umarmung oder einem Kuss gipfelt.
So würde es in Heines Karikatur weniger um einen tatsächlichen Kuss als Geste der respektvollen Annäherung zwischen verfeindeten Parteien gehen, als vielmehr um das idealisierte Konzept eines Friedensschlusses, dass das Zusammentreffen von Pax und Justitia symbolisieren soll. Dabei stellt die Bestie dar, wozu die Friedensverhandlungen letztendlich geführt haben und symbolisiert die Forderungen an Deutschland und den Umgang mit den deutschen Delegierten während der Friedensverhandlungen. Die Bestie könnte somit als eine Umkehrung der Gerechtigkeit gesehen werden, als Inbegriff der Ungerechtigkeit, die von den maßlosen und von Gier getriebenen Forderungen der Siegermächte geprägt ist.
Unabhängig von der Deutung der Frauengestalt geht es Heine vor allem um die Vereinnahmung des Friedensschlusses und die destruktive Dynamik des Vertrages, dargestellt durch eine Bestie.

Weitere Karikaturen des Simplicissimus zum Versailler Vertrag
Weitere Karikaturen zum Versailler Vertrag aus dem Simplicissimus unterstützen nochmals die Einschätzung, dass es sich bei diesem Friedensvertrag um ein erzwungenes Abkommen handelt, das tatsächliche Friedensabsichten vermissen lässt. So zeigt Heine in der Karikatur „Versailles“ aus dem Heft Nr. 10 vom 3. Juni 1919 explizit die Akteure der Friedensverhandlungen (Link Abb. 3, S. 132). Zu sehen sind die drei Hauptakteure der Siegermächte, der amerikanische Präsident Wilson, der französische Premierminister Clemenceau und der britische Premierminister Lloyd George, die um eine Personifikation Deutschlands stehen, die gefesselt auf die Hinrichtung auf der Guillotine wartet, mit einer Aussage Wilsons: „Auch Sie haben noch ein Selbstbestimmungsrecht: wünschen Sie, daß Ihnen die Taschen vor oder nach dem Tode ausgeleert werden?“. Damit spielt Heine auf das vermeintliche Selbstbestimmungsrecht an, das den Deutschen zugesprochen wurde und letztlich nichts daran änderte, dass Deutschland wirtschaftlich in den Ruin getrieben werden sollte. Diese Karikatur verdeutlicht das unabänderliche Schicksal Deutschlands durch den Vertrag, den Heine zugespitzt mit einem Todesurteil gleichsetzt.
Zur Deutung von Heines Darstellung kann Olaf Gulbranssons Karikatur „Friedenskonferenz“ aus der Simplicissimus-Ausgabe vom 28. Januar 1919, Heft Nr. 44, herangezogen werden (Link Abb. 4, S. 547). Diese Karikatur thematisiert zwar die Friedensverhandlungen nach dem ersten Weltkrieg, sie wurde jedoch noch vor der Unterzeichnung des Versailler Vertrages veröffentlicht. Gezeigt wird ein Wartebereich, der sich vor einem Raum befindet, in dem die Friedensverhandlungen stattfinden. Zu sehen ist eine Wartebank, auf der eine einfach uniformierte Person und eine Engelsgestalt, wie wir sie von Heines „Friedenskuß“ kennen, sitzen. Unter der Karikatur befindet sich der Satz: „Wir beide dürfen nicht mitreden!“, der von einer der beiden Figuren ausgesprochen wurde und auf den Ausschluss dieser beiden Akteure anspielt. Die uniformierte Person ist höchstwahrscheinlich ein Deutscher, und spielt mit seiner Position vor dem Konferenzraum, auf den Ausschluss von deutschen Offiziellen bei den Friedensverhandlungen und der Festlegung der Bedingungen an. Wenn die Engelsgestalt als Pax-Figur gedeutet wird, verweist dies auf die Abwesenheit des „tatsächlichen“ Friedens bzw. friedensfördernder Maßnahmen und Bestimmungen, vor allem da solch eine Konferenz idealerweise alle Beteiligten des Krieges einbeziehen sollte.
In Heines „Friedenskuß“ und Gulbranssons „Friedenskonferenz“ wird deutlich, dass beide Zeichner, unabhängig von der Deutung, Friedensbemühungen kommentieren, die sich durch die Abwesenheit für den Frieden ausschlaggebender Prinzipien abspielen. Heines „Friedenskuß“ ist in dieser Hinsicht drastischer und stellt eine außer Kontrolle geratene Dynamik dar, die solche Prinzipien auslöscht. Bei der Deutung dieser Karikaturen muss natürlich in Betracht gezogen werden, dass Heine eine Position einnimmt, die dem Empfinden des deutschen Volkes gegenüber den Friedensverhandlungen und ihren Ergebnissen entspricht. Heine hat zwar strikt die vorherige Regierung unter Kaiser Wilhelm und den, mit der Regierung verbundenen Militarismus kritisiert, doch mit dem Ausbruch des ersten Weltkrieges 1914, ändert sich seine Haltung gegenüber den Kriegsbemühungen und er akzeptierte den Krieg als angebrachte Maßnahme gegen die „Feinde“ Deutschlands.[9]
Eine Karikatur zielt nicht auf eine objektive Betrachtung eines Ereignisses ab, am Beispiel des „Friedenskusses“ konnte jedoch gezeigt werden, wie sich in der Karikatur einerseits Kritik und andererseits das subjektive Empfinden einer ganzen Nation spiegeln kann. Heines Karikatur greift vor allem gekonnt die stark symbolische Ebene der Inszenierung der Friedenskonferenz und der Unterschreibung des Versailler Vertrages auf, der von vielen Deutschen als nicht gerechter Friedensschluss angesehen wurde.

Literaturverzeichnis

Kolb 2011
Eduard Kolb, Der Frieden von Versailles, München 2011.

Lang 1970
Lothar Lang, Thomas Theodor Heine, München 1970.

MacMillan 2015
Margaret MacMillan, Die Friedensmacher. Wie der Versailler Vertrag die Welt veränderte, Berlin 2015.

Reynaud 1963
Paul Reynaud, Memoires, Band 2, Paris 1963.

Roth 1954
Eugen Roth, Simplicissimus. Ein Rückblick auf die satirische Zeitschrift, Hannover 1954.

Schramm 2007
Martin Schramm, Das Deutschlandbild in der britischen Presse 1912-1919, Berlin 2007.

Tolson 2014
Tolson, Roger: Art from different Fronts of World War One. bbc.co.uk/history, London 2014
(28.02.2018), URL: http://www.bbc.co.uk/history/trail/wars_conflict/art/art_frontline_gal_04.shtml



[1] Vgl. Kolb 2011 S. 41-72.
[2] Vgl. ebd., S. 7.
[3] Vgl. Tolson 2014.
[4] Vgl. Kolb 2011, S. 8ff.
[5] Vgl. ebd., S. 92f.
[6] Reynaud 1963, S. 457.
[7] Vgl. Lang 1970, S. 118-120.
[8] Vgl. ebd., S. 138-143.
[9] Vgl. ebd., S. 126.