Der europäische Frieden – Ein Witz?! Honoré Daumiers Pax-Karikaturen

Lea Marie Blumenkemper



Abb. 1a: Honoré Daumier, (Ausschnitt) La Paix. Idylle (Der Frieden. Idylle), 
in: Le Charivari, 6 März 1871, Serie „Actualités“, Lithographie, 31 x 25,2 cm, Berlin, 
Deutsches Historisches Museum, Inv. 1988/456.5. 
© Saint-Denis, musée d'art et d'histoire - Cliché I. Andréani


Ein schmaler Grat zwischen Spott und Protest tut sich auf, betrachtet man die Lithografien des Franzosen Honoré Daumier, der es sehr gut verstand, die Akteure seiner Zeit darzustellen und sie mit den Ereignissen des „langen 19. Jahrhunderts“[1], ob durch Bild oder Text, in Verbindung zu setzen. Unter dem Titel Der europäische Frieden – Ein Witz?! stellen sich in diesem Beitrag mehrere Fragen: Welche Wirkung verfolgte die Publikation der Drucke? Wie politisch engagiert war Daumier überhaupt? Wie aktuell sind seine Karikaturen, was beeindruckt uns heute noch?
Die meisten Lithografien Daumiers werden in Gruppen oder Zyklen geordnet und werden häufig mit bezeichnenden Namen übertitelt, die etwas über die gesellschaftliche Stellung der abgebildeten Personen verraten, beispielsweise die Juristen, die Pariser Bürger oder die Mietern und Vermieter.[2] Die Karikatur, eine Porträtzeichnung, konzentriert sich auf Mimik und Gesten der Menschen, auf welche Daumier überwiegend zurückgreift, obgleich der Begriff Karikatur inzwischen auch eine szenische Satire, die im Englischen als Cartoon bezeichnet wird, einschließt.[3] Die Serie, welche uns unter dem Schwerpunkt Frieden am ehesten begegnet, heißt Actualités (Zeitgeschehen). Sie befasst sich mit den unruhigen Phasen in Frankreich und ganz Europa und greift dabei auf tagesaktuelle Ereignisse zurück.

Daumier und die Möglichkeiten der Lithografie
Geboren wurde Daumier 1808 in Marseille und verstarb 1879 in Valmondois. Den Großteil seines Lebens verbrachte er in Paris, wo er in einfachen Verhältnissen lebte, bis seine zeichnerische Begabung entdeckt und gefördert wurde. Er begann eine Lehre bei einem Verleger und Lithografen.[4]
Die Lithografie, ein Flachdruckverfahren auf Stein, wurde Ende des 18. Jahrhunderts von dem deutschen Juristen und Chemiker Alois Senefelder erfunden. Schon bald verbreitete sich die Drucktechnik in Europa und gelangte schließlich Anfang des 19. Jahrhunderts nach Frankreich. Die Vorzüge der Lithografie gegenüber den bis dahin genutzten Drucktechniken wie Kupferstich oder Holzschnitt sind auch für ungeübte Augen ersichtlich. Die künstlerische Umsetzung wird durch eine einfache Bearbeitung der Druckplatte ohne hohen Kraftaufwand mit Hilfe eines chemischen Prozesses erleichtert. Der zeichnerische Stil des Künstlers bleibt dadurch erhalten und gibt der Lithografie als „gedruckte Zeichnung“[5] einen charakteristischen Namen. Die Reproduktionsmöglichkeiten mit einer entsprechenden Qualität sind überdies deutlich höher als bei anderen Tief- oder Hochdruckverfahren, da sich der Druckstock langsamer abnutzt. Schnell findet die Lithografie ihren Weg in die Zeitungen und die Reproduktion von Karten und gelangt zunehmend an die Öffentlichkeit.[6]

Honoré Daumier und Charles Philipon
„Die Revolution von 1830 verursachte, wie jede Revolution, ein Karikaturenfieber. Es war für die Karikaturisten wahrscheinlich eine schöne Zeit. In diesem Kampf gegen die Regierung und besonders gegen den König war alles Feuer und Flamme.“[7] Im selben Jahr gründete der Journalist und Karikaturist Charles Philipon das Wochenblatt La Caricature, welches einem kleinen Abonnentenkreis zugänglich war.[8] Dieser Kreis verfügte einerseits über das nötige Geld und besaß andererseits ausreichende künstlerische, literarische und politische Kenntnisse zum Verständnis der satirischen Karikaturen.
Die Karikaturen kosteten Verleger und Grafiker wie Daumier Geld und Haftstrafen, da die Satiren der Wochenzeitschrift beispielsweise Monarchen der Lächerlichkeit preisgaben. Ein Höhepunkt, für den Daumier und Charles Philipon noch heute ausgesprochen bekannt sind, war die Darstellung des Kopfes von Louis Philippe I. und dessen Verwandlung in eine Birne, was im Französischem dem Wort für Dummkopf gleich kommt, sowie das Blatt Gargantua, welches im Dezember 1831 veröffentlicht wurde und eine halbjährige Haftstrafe für Daumier unmittelbar nach sich zog.[9]
Während und nach der Einstellung von La Caricature schuf Philipon die Tageszeitschrift Le Charivari, was so viel wie Katzenmusik heißt. Das politisch abgeschwächte Journal war erheblich preiswerter und erreichte so höhere Abonnentenzahlen. Da das Journal Philipon dennoch kaum Geld einbrachte, vermutet bereits Ursula Koch Mitte der Jahre, dass sich der Verleger diesen Luxus leistete, um seiner abgeneigten Haltung gegenüber dem politischen System und dem amtierenden Herrscher Ausdruck zu verleihen.[10] Für Daumier war die Arbeit unter Philipon die wichtigste Einnahmequelle, da seine Gemälde und Plastiken eher unter Künstlerfreunden wie Hugo, Rousseau und Delacroix blieben. Das tägliche Erscheinen der Zeitschrift zwang Daumier dazu seine Lithografien schnell fertigzustellen und beeinflusste so die Linien seiner Karikaturen nachweisbar.[11]
Nach einer Entzweiung Daumiers und Philipons kehrte Daumier 1866 zum Charivari zurück und zeichnete die Blätter über Krieg und Frieden in Europa, deren unveränderliche Aktualität uns noch heute beeindrucken. Zeitgemäßer denn je erscheint die Diskussion um Hochrüstungspolitik und Waffenexport in den vermeintlich friedlichen Zeiten. Vor allem unter Kaiser Napoleon III. nahm jene Politik zu und wurde durch neue Erfindungen wie das Zündnadel- und Schnellfeuergewehr unterstützt.[12]

Kriege, Konflikte und erste Personifikationen
„In Hunderten von Karikaturen, die von der Verspottung der Abrüstungskonferenz bis zu vernichtenden Abbildungen des Friedens oder des französischen Reiches in weiblicher Form reichten, zeigte er [Daumier] den Franzosen, daß die Regierung, wenn sie von Frieden sprach, meistens den Krieg meinte.“[13] Doch während sich die Zensurbestimmungen weiter verschärften, widmete sich Daumier den Konflikträumen rund um Frankreich und verzichtete auf innerpolitische Satire. Unter anderem stellte er Italien und Venedig dar oder zeichnete Kommentare zum Krimkrieg, Marokko-Spanien-Konflikt, England-Irland-Konflikt oder zu den Preußisch-Österreichischen Auseinandersetzungen.[14] Zeitgleich zu den ungezählten Spannungen und den damit einhergehenden Nöten und Auswirkungen auf das Bürgertum, kam es zu entscheidenden Neuerungen wie dem Gaslicht, der Eisenbahn, der Elektrizität oder der Erfindung von Litho- und Fotografie.


Abb. 2: Honoré Daumier, Equilibre européen (Europäisches Gleichgewicht), 
in: Le Charivari, 3. April. 1867, Serie „Actualités“, Lithographie, 30,5 x 29,6 cm, New York, 
The Metropolitan Museum of Art, Inv. 62.650.405. © gemeinfrei

Daumier indessen nutzte immer häufiger Verkörperungen von Konstrukten, Systemen oder Orten, wie der Demokratie, Frankreich und Europa (siehe Abb. 2). In Form einer schmalen jungen Frau, die in antik erscheinende Gewänder gehüllt ist, ließ er Paris, Frankreich, Europa oder den Frieden in Aktion treten. Schlicht und eindringlich arbeitet Daumier dabei mit Symbolen und Texten, die sich teilweise auf das aktuelle Tagesgeschehen beziehen und somit heute eine Deutung erschweren können. Während Karikaturisten des 21. Jahrhunderts, bestärkt durch die Pressefreiheit, jeden amtierenden Politiker bloßstellen dürfen, musste Daumier sich den Zensuren hingeben und schuf eine allgemeinere Form der Situationswiedergabe. Er nutzte altbekannte Figuren, die bereits mit Deutungen beladen waren:
„Sisyphus wälzt das Budget den Berg hinauf. Chronos mit Sense und Stundenglas flüstert Weisheit und Warnung. Der starke Tod, ein nackter Heros mit geschlossenem Visir, zeigt drohend seine Muskeln. Mars reitet auf der Kanone. Oder er liegt, in strotzender Fülle der Körperkraft, auf den Goldbeuteln der Staaten. Galilei, mit langem Bart und fliegendem Talare, läuft über den Globus, der mit Bajonetten gespickt ist wie ein Stachelschwein. Europa, ein monumentales Weib und Wesen, in schwellendem Gewand, die Arme breitend, balanciert auf einer rauchenden rollenden Bombe.“[15]
Während Daumiers „Europa“ durch die Mauerkrone kenntlich gemacht wird, trägt seine Figur des Friedens den gleichnamigen Schriftzug über ihrem Kopf, auf ihrem Gewand oder als Bildunterschrift, obwohl sie durch den Ölzweig in der rechten Hand für den gebildeten Betrachter identifizierbar wäre. Ob Daumiers Bildunterschriften als Versuch gewertet werden können, eine breite Leserschaft mit den Inhalten seiner Werke zu erreichen, bleibt offen und kann nur anhand einzelner Drucke vermutet werden.

Pax und Mars
Das Blatt Pourvu che ce diable de mars n'ote pas sa muselière!! (Lasst uns hoffen, dass dieser Teufel von Mars seinen Maulkorb nicht abnimmt!!) aus dem Jahr 1868 zeigt die soeben beschriebene Figur der Pax mit dem Ölzweig in der rechten und einer straff gespannten Leine in der linken Hand (Abb. 3).


Abb. 3: Honoré Daumier, Pourvu que ce diable de mars n'ote pas sa muselière!! 
(Lasst uns hoffen, dass dieser Teufel von Mars seinen Maulkorb nicht abnimmt!!), 
in: Le Charivari, 18. Juli 1868, Serie „Actualités“, Lithographie, 30,6 x 28 cm, New York, 
The Metropolitan Museum of Art, Inv. 36.12.56. © gemeinfrei


Ein angriffslustig wirkender Hund mit Maulkorb, Helm und Schwert befindet sich unmittelbar in Laufrichtung vor der weiblichen Verkörperung des Friedens. Die gemalten Vorbilder der Figurengruppe Pax und Mars oder Mars und Venus dürften Daumier aus seinem Selbststudium im Louvre und durch den literarischen Austausch mit seinen Künstlerfreunden bekannt gewesen sein und die moderne Adaption erklären. Die Übertragung des Motivs in eine alltägliche Szene (Den Hund an die Leine nehmen) wirkt grotesk, trägt jedoch zu einem schnellen Verständnis bei. Wie der Titel des Blattes bereits verdeutlicht, wäre es fatal, wenn der Hund, als Personifikation des Kriegsgottes Mars, seinen Maulkorbes abnehmen würde. Denn der Frieden endet, lässt er den Hund von der Leine. Beinahe wie eine Vorahnung wirkt Daumiers Grafik rückblickend, denkt man heute zurück an den Deutsch-Französischen-Krieg, der nur zwei Jahre nach der Entstehung des Druckes stattfindet. Krieg und Frieden stehen in Abhängigkeit voneinander und werden dennoch nicht gleichauf dargestellt. Pax wirkt erhaben in ihrer starren Haltung, während der Kriegsgott Mars zu einem trieb- und instinktgesteuerten Tier degradiert wird. Falls Karikatur und Satire bisher als komisch und lustig empfunden wurden, muss sich der Betrachter laut Baudelaire bei Daumier mit der Karikatur als ernster Kunst konfrontiert sehen.[16]

Pax und Waffen
Die Lithografie Aussi forte que le Chinois de l’Hippodrome, la paix! en avale-t-elle de ces lames de sabre! aus dem Jahr 1867 zeigt erneut eine beschriftete Figur der Pax mit einem Ölzweig im Vordergrund und abermals überträgt Daumier die ursprüngliche Version der Waffenvernichtung in seine Zeit (Abb. 4). Weder Putten, noch eine Personifikation der Gerechtigkeit, die in zahlreichen Darstellungen den Frieden begleitet, sind anwesend.[17] Dafür schluckt die massige Gestalt der Pax beinahe lässig einen Säbel, während ihr weitere Waffen zu Füßen liegen. Im Hintergrund befindet sich eine Menschenansammlung, die dem Frieden beim Schwertschlucken wie einer Attraktion zusieht. Eine Vorführung des Friedens im Hippodrom[18], die zur Belustigung und Unterhaltung beiträgt, vermittelt einen ersten Eindruck darüber, was Daumier vom derzeitigen Frieden hält, unabhängig davon ob der Friede im Allgemeinen ein wünschenswerter Zustand wäre.


Abb. 4: Honoré Daumier: Aussi forte que le Chinois de l’Hippodrome, la paix!
en avale-t-elle de ces lames de sabre!, 
in: Le Charivari, 1. August 1867, Serie „Actualités“, Lithographie, 30,5 × 26 cm, New York, 
The Metropolitan Museum of Art, Inv. 57.650.249. © gemeinfrei

Tod und Frieden
„Und zuletzt am Ende dieser Dinge, sitzt der Tod auf einem Mauerstein, einen Kranz auf dem Schädel, und bläst die Schalmei des Friedens.“[19]
Und es hat etwas friedliches, wie das Skelett bestückt mit Umhang und Kranz in Daumiers Druck La Paix. Idylle (Der Frieden. Idylle) aus dem Jahr 1871 dargestellt wird, lässig die Beinknochen übereinanderschlagend und den Frieden verkündend in jeder Hand eine Fanfare haltend (Abb. 1). Und dennoch scheint es grotesk, dass ausgerechnet der Tod den Frieden verkündet. Eine neue, ganz eigene Abhängigkeit zwischen Krieg und Frieden wird deutlich und zeigt, dass die neusten Ereignisse nicht spurlos an Daumier vorbeigegangen sind. Denn der Krieg, der durch das leere Feld, Trümmer und leblose Überreste der Menschen dargestellt wird, geht dem Frieden unausweichlich voraus, vielleicht, so könnte man Daumiers Lithografie deuten, ist der Krieg sogar Teil des Friedens. Oder um es mit Kaulbach zuzuspitzen: „Die Idylle, die dem Bedürfnis nach Erlebbarkeit des Friedens entsprach, konnte Honoré Daumier […] zum Ende des Deutsch-Französischen Kriegs 1871 nur noch in der Negation abbilden: Was in einer zerstörten Welt als Friede bleibt, ist allein der Tod, der im Hirtengewand zufrieden die Schalmeien bläst.“[20]


Abb. 1: Honoré Daumier, La Paix. Idylle (Der Frieden. Idylle), 
in: Le Charivari, 6 März 1871, Serie „Actualités“, Lithographie, 31 x 25,2 cm, Berlin, 
Deutsches Historisches Museum, Inv. 1988/456.5. 
© Saint-Denis, musée d'art et d'histoire - Cliché I. Andréani



Der europäische Frieden – Ein Witz?!
Die Bedeutsamkeit der politischen Themen in Daumiers Grafiken lässt sich sicherlich nicht leugnen, ist aber „nur“ Teil einer satirisch-kritischen Auseinandersetzung mit kulturgeschichtlichen Inhalten seiner Zeit. Gemessen an der Häufigkeit seiner Verarbeitung des europäischen Friedens in seinen Werken wird deutlich, dass Krieg und Frieden ein Teil der Actualités sind und damit in ihrer kritischen Schärfe heutzutage nicht mehr gänzlich nachvollziehbar. Daumier beschäftigt sich nicht mit dem Frieden als allgemeinen Zustand, sondern im Kontext der damaligen Ereignisse.
Allein anhand der drei beschriebenen Blätter wird deutlich, wie stark sich Daumiers Friedensbild in kurzer Zeit wandelt. Insgesamt bleibt jedoch der Eindruck, dass sich seine Friedensdarstellungen nie frei von Krieg betrachten lassen und demnach durchaus als Anklage gelesen werden können. Seine Arbeit bei der Tageszeitschrift Charivari, „[…] die ernsthafteste aller Zeitungen im Narrenkleid […]“[21], zeigt, dass die Karikatur „[…] zum schlagkräftigen Medium [wurde], um alltägliche Bedrängnisse, Nöte und Ärgernisse, in der Verkehrung ins Lächerliche und Groteske, aufzudecken und damit öffentlich anzuklagen.“[22].
Die aktive Haltung der Pax, die die Leine greift oder die Waffen schluckt, scheint ebenso dem Genre der Karikatur geschuldet. Zugleich kommt die Frage auf, wieso eine in die Moderne übersetzbare Figur kaum noch in aktuellen Satiren Verwendung findet. Daumiers Lithografien sind, obwohl sie in Bezug auf vergangene Ereignissen erstellt wurden, aktueller denn je. Doch die Allegorien, Göttinnen und Personifikationen benötigen bereits im 19.Jahrhundert die Hilfe von Worten und Kommenatren, um verständlich zu sein. Das Karikieren der zeitgenössischen Politiker bietet sicherlich einen neuen Reiz und Wiedererkennungswert angesichts ihrer Popularität durch die Medien und die erweiterte Pressefreiheit des 21. Jahrhunderts.


Literaturverzeichnis

Althaus 2009
Althaus, Karin, Gedruckte Zeichnungen? Französische Künstlerlithographien von Géricault, Delacroix und Daumier sowie ihren Zeitgenossen, in: Mann, Stephan (Hg. u.a.): Géricault - Delacroix - Daumier: Französische Lithographien und Zeichnungen, 2009.

Baudelaire 1960
Baudelaire, Charles, Honoré Daumier, in: Charles Baudelaire, Aufsätze. Übertragen von Charles Andres, München 1960.

Bertels 1908
Bertels, Kurt, Honoré Daumier als Lithograph, München und Leipzig, R.Piper & Co., Verlag, 1908, Digitalisiert in der Harvard University Library. https://archive.org/stream/honordaumierals00bertgoog#page/n8/mode/2up

Bruckner 1984
Bruckner, D.J.R, Chwast, Seymour; Heller, Steven: Kunst gegen den Krieg, 400 Jahre Protest in der Kunst, Springer Basel AG, 1984.

http://www.wissen.de/wortherkunft/hippodrom (letzter Zugriff 26.02.18)

Kaulbach 2011
Kaulbach, Hans-Martin, Friede, in: Fleckner, Uwe; Warnke, Martin; Ziegler, Hendrik, Handbuch der politischen Ikonographie, Band 1, 2011.

Koch 1984
Koch, Ursula [Bearb.], Le Charivari : die Geschichte einer Pariser Tageszeitung im Kampf um die Republik (1832-1882) , ein Dokument zum deutsch-französischen Verhältnis. Köln, 1984.

Kocka 2001
Kocka, Jürgen, Das lange 19. Jahrhundert, in: Gebhardt, Bruno, Handbuch der deutschen Geschichte, Band 13, 10. Auflage, 2001.

Langemeyer 1982
Langemeyer, Gerhard: Honoré Daumier 1808-1879 Bildwitz und Zeitkritik, Sammlung Horn Ausstellungskatalog , 1982.

Metzen 2004
Metzen, Thomas, Zittauer Geschichtsblätter: Honoré Daumier - aktueller denn je! Europäische Visionen, Zittau, 2004. https://daumier-gesellschaft.de/europaeische-visionen/ (letzter Zugriff 26.02.18)

Plum 1998
Plum, Angelika, Die Karikatur im Spannungsfeld von Kunstgeschichte und Politikwissenschaft, Eine ikonologische Untersuchung zu Feindbildern in Karikaturen, Shaker Verlag, 1998.

Rothe 1926
Rothe, Hans (Hg.), Daumier und der Krieg, in: Daumier und wir: Eine Sammlung Daumierschen Lithographien, Band 5, Leipzig, Paul List Verlag, 1926, digitalisiert von der University of Michigan 2008.

Städtische Galerie Delmenhorst Haus Coburg 2003
Städtische Galerie Delmenhorst Haus Coburg, Universität Osnabrück, Von Daumier bis Picasso, Die Graphische Sammlung der Universität Osnabrück, in: Schriften der Universitätsbibliothek Osnabrück, Sonderband 4, 2003.

Universität Osnabrück 1997
Universität Osnabrück, Honoré Daumier und seine Zeit, Französische Karikatur des 19. Jahrhunderts aus der Graphischen Sammlung der Universität Osnabrück, 1997.

Westfälisches Landesmuseum Münster und Rheinisches Landesmuseum Bonn 1979
Westfälisches Landesmuseum Münster und Rheinisches Landesmuseum Bonn: Honoré Daumier 1808 – 1879, Bildwitz und Zeitkritik, 4. Auflage, 1979.


[1] Umgangssprachlicher Begriff für die Zeitspanne der Französischen Revolution bis zum ersten Weltkrieg, Vgl. Kocka, 2001.
[2] Vgl. Westfälisches Landesmuseum Münster und Rheinisches Landesmuseum Bonn 1979.
[3] Vgl. Plum 1998, S. 27, Fußnote 55.
[4] Vgl. Universität Osnabrück 1997, S. 7 ff.
[5] Vgl. Althaus 2009, S.9.
[6] Vgl. Universität Osnabrück 1997, S. 8.
[7] Baudelaire 1960, S. 29.
[8] Vgl. Althaus 2009, S. 20 ff.
[9] Vgl. Universität Osnabrück 1997, S. 118 ff.
[10] Vgl. Koch 1984.
[11] Vgl. Althaus 2009, S. 20 ff.
[12] Vgl. Thomas Metzen https://daumier-gesellschaft.de/europaeische-visionen/
[13] Bruckner 1984, S. 39.
[14] Vgl. Thomas Metzen https://daumier-gesellschaft.de/europaeische-visionen/
[15] Bertels 1908, S. 126.
[16] Vgl. Baudelaire 1960.
[17] Vgl. Der nackte Frieden: Theodor van Thuldens Allegorie auf Gerechtigkeit und Frieden von 1659.
[18] Hippodrom: „Reitbahn aus griech. hippodromos „Rennbahn für Pferde, Zirkus“, aus griech. hippos „Pferd“ und griech. dromos „Platz, Bahn zum Laufen“, zu griech. didraskein „laufen““ http://www.wissen.de/wortherkunft/hippodrom
[19] Bertels 1908, S. 134.
[20] Kaulbach 2011, S. 385.
[21] Universität Osnabrück 1997, S.23.
[22] Universität Osnabrück 1997, S. 23.